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Blogtour „Rashen – Einmal Hölle und zurück“ – Tag 4

Interview mit der Autorin Michaela B. Wahl

Rashen v3

Heute findet die Tour bei mir statt und ist damit auch der letzte Tag. Bei meinem ersten erstes Autoreninterview war ich ganz aufgeregt. Michaela B. Wahl hat mich extra in Hamburg besucht, damit wir dieses Interview führen konnten.


Mel: Danke, dass du gekommen bist und meine Fragen beantwortest.

Michela: Klaro!
Ist doch selbstvertändlich, finds ja toll, dass du Rashen so unterstützt.

Mel: Ist Rashen dein erstes Buch?

Michaela: Rashen ist mein erstes, veröffentlichtes Buch, ja. Ich habe noch diverse Manuskripte fertig geschrieben, bevor Rashen kam. Insgesamt ist es mein viertes Buch sozusagen, aber das erste Baby, das laufen gelernt hat. :-)

Mel: Rashen spielt ja in London. Warum?

Michaela: Die erste Szene ist eine leichte Parodie von Jonathan Strouds genialem Buch “Bartimäus“, das ja in London spielt. Irgendwie war der Gedanke verlockend, eine Geschichte im Land von Harry Potter und Co. zu schreiben, zumal ich Großbritannien toll finde.

Rashen hat mir in dieser Hinsicht nicht viel Freiraum gegeben, die Entscheidung war bereits gefällt, ehe ich mir darüber Gedanken machen konnte.

Mel: Wie schwer war es denn sich Rashen auszudenken? Claire war da bestimmt leichter, oder?

Michaela: Ganz im Gegenteil!
Rashen ging locker von der Hand. Er ist sarkastisch, bösartig, ohne Skrupel und dennoch sehr liebenswert, gerade weil er so anders ist. Es war ein bisschen, wie all das aufzuschreiben, was ich niemals denken, geschweige denn sagen würde – Kraftausdrücke, primitive Aussagen… Ich habe mich bei ihm wirklich ausgetobt.

Claire hingegen ist komplex, nicht so gut greifbar, wie Rashen. Sie hat tiefliegende Probleme und ist ziemlich verkorkst, sie hat sich erst im Laufe der Geschichte entwickelt und immer mehr Tiefe gewonnen.
Deswegen war es schwieriger, ihren Charakter aufs Papier zu bringen und sie gleichzeitig glaubhaft dem Leser zu vermitteln.

Mel: Ich finde, das hast du sehr gut hinbekommen. Ich hab immer mit den Beiden gefiebert, was als nächstes passiert und wie es ausgeht und so. Es hat mich auch immer alles überrascht.

Was ging in Rashen vor, als er Claire das erste Mal sah?

Michaela: Schwierig zu sagen, ich glaube, er war enttäuscht von sich selbst, weil er daran erinnert wurde, was er alles falsch gemacht hat, um in dieser Situation zu landen. Und als er “sie” das erste Mal gesehen hat, war er sich nicht bewusst, was dieser Stein alles ins Rollen bringen würde.

Mel: Wen hattest du im Kopf, als du Rashen entworfen hast? Also hattest du an eine reale Person gedacht oder ist dir beim schreiben sein Aussehen gekommen?

Michaela: Nein, ich hatte niemand Bestimmtes im Kopf. Weder einen Schauspieler, noch einen Sänger. Rashen ist vom Aussehen und von seiner Art eine eigenständige Persönlichkeit. Sein Aussehen kam, wie du richtig vermutet hast, erst während des Schreibprozesses.

Mel: Hast du einen Lieblingsort zum schreiben?

Michaela: Ja, zwei Stück. Einmal der Esstisch bei uns in der Wohnung, wenn alles Dunkel ist und ich die Ruhe der Nacht genießen kann. Dann läuft es besonders gut. Der zweite Ort ist die Bücherei, wenn Leute vorbeilaufen, in Geschichten stöbern oder sich flüsternd unterhalten. Das ist auch unheimlich inspirierend.

Mel: Das glaube ich dir sofort. Ist bestimmt sehr interessant, die Leute zu beobachten.

Hast du ein bestimmtes Ritual? Was machst du als Erstens, wenn du schreiben möchtest? Tee kochen? Oder Meditieren :-) ? Muss es bei dir leise sein oder läuft Musik?

Michaela: Kommt ganz darauf an. Meistens mache ich mir tatsächlich einen Tee und versuche mich davor wirklich auf die Geschichte zu konzentrieren. Dafür lese ich meistens die letzten zehn bis zwanzig Seiten.

Ich habe mir für bestimmte Szenen unterschiedliche Musiklisten angelegt, die mir dann helfen, mich in eine passende Stimmung zu versetzen, mich ganz darin einzufühlen.

Mel: Gibt es denn auch Tage, an denen das schreiben nicht so funktioniert?
Was machst du dann?

Michaela: Natürlich gibt es die! Leider. Ich glaube, das kennt jeder Schreiberling, egal, in welcher Hinsicht. Da hilft meistens nur „Augen zu und durch!“. Meistens zwinge ich mich dann eine gewisse Wortanzahl zu schreiben und dann wieder ein bisschen mehr und plötzlich läuft es wieder. :-)

Mel: Ich glaub, ich könnte das nicht. Wenn ich erst einmal nicht mehr weiß wie ich weiter machen soll, hab ich schon verloren. Aber gut, dass es bei dir da besser klappt.

Michaela: Mhm, ich versuche zu unterscheiden, wo sich das Schreiben lohnt und wo nicht. Ich habe den größten Antrieb immer von Betalesern bekommen, das hilft wirklich enorm!

Mel: Danke, dass du dir die Zeit genommen und alle meine Fragen beantwortet hast.


Anschließend sind wir noch durch Hamburg gestreift und haben uns den Hafen und die Reeperbahn angeschaut. Nach einer langen Nacht sind wir dann auch wieder nach Hause und Michaela hat am nächsten Tag den Zug Richtung Heimat genommen.

Zu gewinnen gibt es:

  1. Ein London Paket + Rashen als eBook
  2. Rashen als eBook + ein Lesezeichen
  3. Rashen als eBook

Die Gewinner werden am 06.09.2013 auf allen teilnehmenden Blogs bekanntgegeben. Etwas verlängert. Ich gebe die Gewinner spätestens in einer Woche bekannt, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin.

Die teilnehmenden Blogs sind:

Ihr solltet jetzt 5 Buchstaben gefunden haben. Setzt diese zusammen und schreibt unten in das Kontaktformular eure Lösung.
(Einsendeschluss: 05.09.2013 23:59 Uhr)
Etwas verlängert. Ich gebe die Gewinner spätestens in einer Woche bekannt, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin.

Viel Glück!!!

Mel

Copyright liegt bei Melanie Döring. Zuwiderhandlung führt zu empfindlichen Strafen. Zur Nutzung einzelner Auszüge, fragen sie dies bitte an bei bookrecession@gmail.com an.

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Blogtour „Rashen – Einmal Hölle und zurück“ – Ankündigung

Rashen v3
 

 

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch auf die nächste Blogtour aufmerksam
machen, die Morgen beginnt.

Vom 02.09.13-05.09.13 werdet ihr auf verschiedenen Blogs Beiträge zum Buch „Rashen – Einmal Hölle und zurück“ von Michaela B. Wahl finden.

Bildquelle: Droemer Knaur

„Rashen ist ein Oishine. Ein Dämon, der ganz unten in der Nahrungskette der Dämonen steht, das Schlusslicht der Schlusslichter sozusagen: Denn er ist dazu verdammt, den Menschen Wünsche zu erfüllen. Kein besonders lukrativer Job, wenn man bereits neben dem Dämonenfürst Pragaz gefrühstückt hat. Aber wer in Ungnade fällt, darf eben von ganz, ganz unten anfangen. Dann gelangt auch noch das Buch der Oishine, eines der fünf Bücher, in die Hände einer vorwitzigen Studentin namens Claire, der es gelingt, Rashen zu bannen: in einen menschlichen, männlichen und nicht gerade unattraktiven Körper. Rashen muss Claire nun zweiundzwanzig Tage und zweiundzwanzig Stunden dienen, so will es die Beschwörungsformel. Allerdings ist Claire alles andere als eine biedere Studentin: Um sich etwas dazuzuverdienen, strippt sie viermal die Woche in einem Club. Und Rashen fühlt sich wider Willen zu Hause. Dumm nur, dass der Körper, in den Claire ihn gebannt hat, nicht irgendein x-beliebiger ist. Das Mädchen hat eine der goldenen Regeln des Bannens gebrochen: Rashen steckt im Körper ihres Verlobten. Probleme? Sind definitiv vorprogrammiert!“

Ihr solltet die Beiträge genau lesen, denn natürlich könnt
ihr am Ende auch etwas geschenkt bekommen

Wir werden Buchstaben farbig markieren und ihr müsst diese
nur sammeln und zusammensetzen. Am Ende der Tour findet ihr ein Formular. Dieses müsst ihr ausfüllen und schon landet ihr im Lostopf. 

Zu gewinnen gibt es:

  1. Ein London Paket + Rashen als eBook
  2. Rashen als eBook + ein Lesezeichen
  3. Rashen als eBook

Die Gewinner werden am 06.09.2013 auf allen teilnehmenden Blogs bekanntgegeben.

Nun wünsche ich Euch ganz viel Freude und Spaß mit unseren Beiträgen.
Morgen geht es los auf Jessis Bücherkiste: *klick*
 

Die teilnehmenden Blogs sind:

Mel

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Blogtour; Im Bann der Ringe – Tag 5


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Interview mit Ric

Als Andrea Bielfeldt mit dem Vorschlag einer neuen Blogtour kam, konnte ich nicht nein sagen. Insgesamt nehmen 10 Blogger an der Tour teil – eine Auflistung aller Blogs findet ihr am Ende des Beitrags. Jeder schreibt zu der Neuauflage von „Nilamrut“ von Andrea Bielfeldt einen Blogbeitrag. Es wird also in der Zeit vom 25.06.2013 bis zum 21.07.2013, eine ganze Menge zu lesen geben.

Natürlich gibt es auch ganz tolle Sachen zu gewinnen, dazu unten mehr. Ihr müsst die nachstehende Frage beantworten und an dem Kreativ-Wettbewerb teilnehmen. Dafür könnt ihr euch nur für ein Team entscheiden und dann sind euch keine Grenze mehr gesetzt. Die genauen Anweisungen, was es damit auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

Jetzt kommen wir dann auch mal zu dem Buch, um was es bei dieser Blogtour geht. Nachstehend gibt es den Klappentext, eine Leseprobe und natürlich das wichtigste: Das Interview.

Klappentext:
„Catherine ist eine ganz normale Jugendliche – das denkt sie zumindest, bis sie Nacht für Nacht aus demselben Traum hochschreckt: Sie sieht Feuer, und einen Jungen mit dunklen Augen.
Als sie eines Tages in eben diese Augen blickt, ahnt sie, dass die Träume nur der Vorbote einer schicksalhaften Begegnung waren. Ihr Leitsatz ‚Es gibt keine Zufälle‘ scheint sich zu bewahrheiten, als der Edelstein ihres Familienringes mit Hitze auf das Zusammentreffen reagiert.
Catherine findet sich schneller als ihr lieb ist inmitten eines dunklen Geheimnisses wieder, indem sowohl ihr Ring,als auch der mysteriöse Ric eine tragende Rolle spielen.
Ihr gemeinsamer Weg führt weit zurück in die Vergangenheit, in der sich der Ursprung von allem befindet: das Nilamrut …“

Um einen noch besseren Eindruck zu bekommen, lohnt es sich die Rezension zu lesen.

Zitat: „Ich muss mich der Herausforderung stellen – ein für alle Mal!“

Ich bin extra nach Eastport geflogen, um Ric zu treffen. Wir haben uns an seinem Lieblingsplatz im Wald getroffen. Es war ein herrlicher Tag und so machten wir es uns gemütlich.

Ric: Hey Mel! Schön, dass du den Weg gefunden hast.

Mel: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dich mit mir zu treffen.

Ric: Klar, mach ich doch gerne.


Mel: Das ist ja traumhaft hier.


Ric: Ja, das ist es. Ich genieße die Stille hier im Wald.

Mel: Kommst du öfter hierher?


Ric: Ja, ich bin sehr oft hier.

Mel: Es immer gut, einen Rückzugsort zu haben.
Wann kommst du denn so her?
Wenn du Stress hast oder einfach nur wenn du deine Ruhe brauchst?

Ric: Da hast du recht.
Ich komme gerne hier her, wenn ich nachdenken will. Wenn ich alleine sein möchte.

Mel: Malst du auch?

Ric: Malen? Ich? Nein! Mehr als ein Strichmännchen bekomme ich nicht hin.

Mel: hihi
ok
Was sind dann so deine Hobbys?

Ric: Als ich noch in Chicago gewohnt habe, bin ich Boxtrainer gewesen. Boxen war schon immer mein Sport.
Ich brauche einfach ein Ventil, wo ich meinen Stress abbauen kann.
Das fehlt mir hier auch etwas. Daher gehe ich oft Laufen und so habe ich auch den Platz hier gefunden, beim Laufen.

Mel: Ja, das kann ich gut verstehen. Ich bin ja nicht so der sportliche Typ, aber ich kann verstehen, dass man den Kopf frei bekommt beim Laufen.

Ric: Sonst schaue ich gerne Filme, gehe ins Kino oder lese mal ein gutes Buch.

Mel: Ja, das mache ich auch gerne. Schade das ich nicht mehr so lange bleiben kann.

Ric: Gerne darfst du mich wieder besuchen, wenn du mal wieder hier bist.

Mel: Wie fühlt es sich an, wenn man plötzlich aus der Großstadt in so eine ländlichere Gegend zieht?

Ric: Naja, es ist schon komisch. Wir sind ja weggezogen, nachdem meine Mom verstorben ist. Insofern ist ein Neuanfang doppelt so schwer.

Mel: Oh, das mit deiner Mom tut mir sehr leid.

Ric: Danke.

Mel: Was hilft dir, das zu überstehen?

Ric: Ja, es ist traurig und ich habe noch stark daran zu knabbern.
Was hilft mir?

hm…

Die Erinnerungen an die schöne Zeit…
und, dass mein Dad und ich uns dadurch näher gekommen sind.

Wir … wir reden in letzter Zeit öfter. Anfangs konnten wir das beide nicht.

Du muss wissen, wir sind beide niemand, der das Herz auf der Zunge trägt, aber seit … seitdem geht es.

Mel: Hast du ein gutes Verhältnis zu deinem Vater?

Ric: Ja, wir haben ein gutes Verhältnis.
Er lässt mir meinen Freiraum und wenn ich reden will, dann ist er da für mich.
Wir unternehmen nicht viel zusammen, aber es reicht schon zu wissen, dass wir füreinander da sind.

Mel: Es ist gut, wenn man sich mit jemanden über so eine Sache unterhalten kann. Nichts ist schlimmer als wenn man alleine dasteht.
Es freut mich zuhören, dass er für dich da ist.

Ric: Das stimmt. Ich hatte nie einen wirklich besten Freund, auch in Chicago nicht. Anfangs stand ich sehr alleine da. Mein Dad und ich wollten uns auch nicht gegenseitig belasten … aber wir haben herausgefunden, das reden besser als schweigen ist.

Mel: Wie sieht denn so dein typischer Tag so aus?

Ric: Ach, morgens ist schon hart. Ich bin ein Morgenmuffel musst du wissen.
Ohne Kaffee übersteh ich den Tag nicht.

Mel: Ja, kann ich gut verstehen. Wer steht schon gerne freiwillig früh auf.

Ric: Genau.

Naja, dann Schule und dann eben … Cat

Mel: Wie ist die Schule hier so?

Ric: Entgegen meiner Erwartungen ist es ganz okay hier.

Mel: Nicht so anonym wie in Chicago oder?

Ric: Nein. Jeder kennt jeden und jeder kriegt alles mit. Das ist schon anders.

Mel: Hast du schon Freunde gefunden?

Ric: Ja, habe ich. Gleich am ersten Tag . Jemanden, der auf lange Sicht ein sehr guter Freund werden kann.

Mel: Das freut mich!
Und wie ist er so?

Ric: Mich auch. Jayden ist cool. Witzig und tolerant. Wir verstehen uns super. Er hat mich gleich unter seine Fittiche genommen.

Mel: Schön wenn man einen Freund gefunden hat.

Ric: Oh ja. Das kannte ich bisher nicht. Ich freu mich auch sehr darüber.

Mel: Du hast vorhin Cat erwähnt.
Was machst du denn mit Cat so?

Ric: Mit Cat? Ach, eigentlich nichts. Sie … sie ignoriert mich die meiste Zeit.

Mel: Warum ignoriert sich dich?

Ric: Weil … ich weiß nicht. Das war von Anfang an so. Aber vielleicht ist es auch besser so.

Mel: Warum besser?

Ric: Auf meiner Familie lastet ein Fluch.

Mel: Oh ehrlich? Ich würde ja sagen, das ist ja spannend, aber das wäre dann unpassend.

Ric: Haha …

Mel: Wie gehst du damit um?

Ric: Es ist schwer…

Mel: Ja, glaube ich dir sofort.

Ric: Zu wissen, dass man sich nicht verlieben darf…

Mel: Oh, das ist ja schrecklich.

Ric: Und wenn man dann an jemanden gerät, für den man stärkere Gefühle hegt…

Mel: Für Cat?

Ric: Ja.

Ich habe mich lange dagegen gewehrt, aber ich habe begriffen, dass es nichts bringt.

Mel: Weiß sie es schon?
Also das mit deinen Gefühlen für sie?

Kann ich dir bei irgendetwas helfen?

Ric: Du bist süß. Danke. Nein, ich muss da alleine durch.

Nein, sie weiß es nicht. Ich bin hierher gefahren, um mir Gedanken zu machen, wie es weiter gehen soll.

Mel: Willst du darüber reden?

Ric: Sie ist sehr zickig mir gegenüber.
Egal was ich mache, sage oder tue – entweder ignoriert sie mich oder blafft mich an.

Mel: Ja, Mädchen sind da so.

Ric: Wirklich?

Ich verstehe gar nicht, was das soll. Bin ich wirklich so ein Arschloch?

Mel: Das kann ich noch nicht so richtig beurteilen.
Ich kenne dich noch nicht gut genug.

Ric: Stimmt.

Das erlebe ich so zum ersten Mal.

Mel: Hattest du denn schon jemals mehr mit Mädchen?

Ric: Ich bin schon mit einigen ausgegangen, aber so was … hab ich noch nicht erlebt.
Aber es ist auch das erste Mal, dass mich ein Mädchen so … anzieht.

Ich habe noch nie so etwas gefühlt wie bei ihr. Sie bringt mich durcheinander.

Mel: Siehst du! So etwas ist durchaus normal.

Ich glaub ihr müsst mal über euch reden. Es ist immer schwierig, mit etwas Neuem klar zu kommen.

Ric: Ja, das glaube ich auch.
Sie ist so … so anders als alle Mädchen, die ich bisher kennengelernt habe.

Mel: Weil sie nicht gleich auf dich abfliegt und dir mal die Meinung sagt?

Ric: Ja, nein … ach ja irgendwie schon.

Ich habe das Gefühl, es ist ein unsichtbares Band zwischen uns, das uns miteinander verbindet…
Aber ich glaube, sie sieht das nicht so…

Mel: Glauben heißt nicht wissen. Frag sie doch einfach.
Was kann denn Schlimmes passieren? Das sie dich noch mehr ignoriert?

Ric: Wenn ich mit ihr rede – was soll dabei rauskommen? Ich darf mich nicht verlieben. Dann…

Mel: Ja, das ist allerdings sehr schwierig.

Ric: Es wäre gut mit ihr zu reden…

Mel: Worauf wartest du dann noch?

Ric: Ich …
Habe Angst davor, dass sie dann …
Dass sie mir nicht glaubt.
Und es geht nicht um meine Gefühle für sie…
Es geht um den Fluch!

Ich meine, was soll ich ihr denn sagen?

Mel: Die Wahrheit!!!
Was soll auch groß passieren. Dann glaubt sie dir nicht und ignoriert dich weiter.

Ric: Hey, ich hab da einen Fluch auf mir sitzen und es könnte sein, dass du diejenige bist, die als nächste dran glauben muss?

So vielleicht?

Mel:*schmunzel*
Mit mehr Gefühl wäre gut.

Ric: hm

Mel: Fang von vorne an.

Ric: lach

Mel: Wie alles begonnen hat.

Ric: Von vorne?

Mel: Na ja, den Fluch hast du doch nicht erst seit gestern.

Ric: Nein, nicht wirklich.

Mel: Siehst du, dann fang da an und dann kannst du ja sehen was sie dir glaubt.

Ric: Aber es ist nicht einfach, das an die große Glocke zu hängen. Sie wird mich für verrückt halten.

Mel: Das ist richtig, aber für dich behalten kannst es auch nicht.

Ric: Aber … vielleicht hast du recht.
Was hab ich schon zu verlieren.

Mel: Eben.

Ric: Ich bin ja hierhergekommen, um mir darüber Gedanken zu machen.
Und vielleicht ist es ein Weg, ob es der Richtige ist, werden wir dann sehen.

Mel: Genau!

Ric: Ich denke, ich werde es tun.

Mel: Gut.
Ich glaub Cat ist da sehr verständnisvoll.

Ric: Ich hoffe!

Mel: Willst du jetzt gleich los?

Ric: Wenn du keine Fragen mehr hast?

Mel: Ich hätte bestimmt noch eine ganze Menge Fragen, aber das ist jetzt wichtiger.

Ric: Mel, ich danke dir. Dann packe ich jetzt zusammen und fahre nach Hause.

Danke, dass du mir zugehört hast.

Mel: Gut mach das! Klar immer wieder gerne.

Ric: Ich halte dich auf dem Laufenden, wenn du möchtest.

Mel: Auf jeden Fall.

Falls du mal jemanden brauchst sag Bescheid.

Ric: Das mach ich! Danke dir!

Mel: Danke dir und fahr vorsichtig!

Ric: Ich werde mich bemühen…

Und dann war er weg und ich machte mich wieder auf den Weg zum Flughafen. Vorher bummelte ich noch durch die Stadt.


Jetzt zu der Frage, die ihr beantworten müsst (im Kontaktformular):

Was findet Ric, als er nach Hause kommt?

Wie oben angekündigt, gibt es hier eine kleine Leseprobe aus dem Kapitel Zettelbotschaft für euch. Viel Spaß beim lesen (sie könnte wichtig für die Beantwortung der Frage sein).

Zu gewinnen gibt es:

Bitte anklicken, um zu der Bildergalarie der Gewinne zu gelangen

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Die teilnehmenden Blogs sind:

Teilnahmebedingungen

Viel Glück!!!

Mel

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Blogtour Tag 4

Interview mit Andreas Koch

Heute ist schon der letzte Tag der Blogtour. Es hat super viel Spaß gemacht und ich freue mich über die rege Beteiligung.

Am letzten Tag gebe ich dann mein aller erstes Interview für euch. Ich freue mich, Andreas Koch von „Kuss der Wölfin“ bei mir begrüßen zu dürfen. Er ist extra aus Frankfurt für unser Interview angereist, obwohl es bei ihm gerade etwas stressig ist. Andreas Koch ist der Vater von Sam und außerdem Mitglied in der Organisation Venatio. Jetzt fragt ihr euch bestimmt: „Was sind denn die Venatio?“ Ja, ich mich auch deshalb ist er heute hier.

Mel: Hallo Andreas! Ich hoffe, ich darf dich mit Vornamen ansprechen. Danke, dass du dich auf den Weg in meine kleine Hütte gemacht hast, obwohl du gerade so viel zu tun hast. Wenn du magst, kann ich dir auch noch Hamburg zeigen.

Andreas: Das wäre sehr nett, Melanie.
Vielen Dank für die Einladung.

Mel: Danke, dass du vorbeigekommen bist. Ich fange dann mal mit dem Interview an.
Woher stammst du und deine Familie denn ursprünglich?

Andreas: Ich bin ein echter Frankfurter Bub. Glücklicherweise hört man meinen Dialekt nicht raus.
Meine Urvorfahren stammen aus Schottland.

Mel: Hihi, stimmt hört man nicht.
Wie bist du und deine Familie zu den Venatio gekommen?

Andreas: Man kommt da nicht hin, sondern wird ein Venatio. Die Ausbildung beginnt recht früh und wird begleitet durch den obersten Rat.

Mel: Oh, das hört sich ja nicht so toll an. Dann hat man wahrscheinlich nicht viel von seiner Kindheit.
Was sind denn die Venatio eigentlich?

Andreas: Die Venatio stammen von den Druiden ab. Man wird da ja hineingeboren und kann es sich nicht aussuchen.

Mel: Ist das der Grund warum du ausgestiegen bist?

Andreas: Ich wollte dieses Leben nicht meinem Sohn antun. Du bist wie ein Schläfer, der dann gebraucht wird, wenn es gerade nicht passt. Ich habe es leidvoll erfahren müssen.

Mel: Oh, das tut mir leid.
Kennst du noch andere Gestaltenwandler, außer Anna?

Andreas: Ja, ich habe einige kennen gelernt. Aber nie so nah, wie Anna.

Mel: Wo leben sie denn?

Andreas: Überall, sie leben wie Anna ihr Leben. Mitten unter uns und meist unerkannt.

Mel: Gibt es noch viele Werwölfe?

Andreas: In Deutschland gibt es eigentlich nicht so viele Rudel, wie das von Marcus in dieser Konstellation. Aber wir sind alle in größter Alarmbereitschaft, denn scheinbar gibt es doch noch so einige.

Mel: Jagen und bekämpfen die Venatio nur Werwölfe?

Andreas: Ja. Die Venatio kommen dann auf den Plan, wenn die Population zu mächtig wird.

Mel: Es hat mich gefreut, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich würde sagen, dann brechen wir mal auf und erkunden ein wenig Hamburg, bevor du wieder nach Frankfurt zurück musst.

Wir waren den ganzen Abend zusammen unterwegs. Andreas wollte schon immer eine Führung durch die Speicherstadt haben. Das Gewürzmuseum fand er Super interessant, aber auch das Miniatur Wunderland. Da bekam ich ihn fast nicht mehr raus. Diese ganzen kleinen nachgebauten Städte und so. Sehr faszinierend.

Als nächstes waren wir noch am Hafen spazieren. Das Wetter war ja ganz nett und so hab ich ihm unseren Strand gezeigt. Auf dem weg gab es dann noch ein Fischbrötchen, bevor wir und gemächlich auf den Rückweg machten, um den Einlass beim Musical „König der Löwen“ nicht zu verpassen.

Andreas hatte nach dem Musical Riesen Hunger und wir waren in meinem Lieblingsrestaurant „Bella Italia“ in der Nähe der Speicherstadt. Nach einigen Gläsern Wein und einem fantastischen Essen hat er sich in ein Taxi gesetzt und ist zurück nach Frankfurt geflogen.

Es war ein sehr schöner Abend und ich soll euch schön Grüßen. Ich hoffe, das ich Andreas bald mal wieder sehe.

Von Frankfurt fliegt er mit Katja nach London. Sam und Anna sind spurlos verschwunden….

Mehr erfahrt ihr im zweiten Teil.

Jetzt zu der Frage, die ihr beantworten müsst: Woher kommt die Familie Koch ursprünglich?

Zu gewinnen gibt es ein signiertes Taschenbuch mit dazugehörigem Lesezeichen. Bitte beantwortet die Frage im Kommentarfeld mit einer gültigen Mail-Adresse, da wir euch im Gewinnfall nicht benachrichtigen können. Außerdem bitte ich um ein wenig Geduld, da ich das Buch erst noch besorgen muss. Die Auslosung und Verkündung findet am 16.06.2013 statt.

NUR WER AN ALLEN 4 TAGEN TEILNIMMT, HAT DIE CHANCE ZU GEWINNEN!!!!

 

Hier geht es zu den teilnehmenden Blogs:

  • Bookrecession (Leseprobe am 11.06.2013)
  • Meine kleine Welt (Mythos Werwolf am 12.06.2013)
  • Café Diary (Lesung aus Kapitel 2 am 13.06.2013)
  • Bookrecession (Interview mit Sam’s Vater am 14.06.2013)

Viel Glück!!!

Mel

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