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Was mich beschäftigt


Eigentlich war dieser Blog, seit ich ihn vor knapp einem Jahr eröffnete, für Rezensionen gedacht. Ich überlegte mir einen Blog nur für Bücher zu machen, und das Private oder Gewinnspiele außen vor zu lassen. Tja, wie ihr sehen könnt, veranstalte ich Gewinnspiele, wenn auch in Maßen, und einiges über mich hab ihr auch schon erfahren.

Diesmal muss ich meinen Kopf etwas freikriegen und was wäre da besser geeignet, als alles aufzuschreiben.
Ich frage mich manchmal, warum immer alles so kompliziert sein muss. Warum kann man das Leben, was man sich ausgesucht hat, nicht einfach leben? Warum holt die Vergangenheit einen immer wieder ein? Warum erfüllt sich der sehnsüchtigste Wunsch nicht? Warum braucht man dafür auch Andere, damit man den haben kann? Warum werden einem immer Steine in den Weg gelegt, wenn man es doch eh schon nicht leicht hat? Kann man sich nicht einmal entspannen? Muss man immer weiter kämpfen? Kann nicht auch einmal etwas gleich passieren oder leichter sein? Warum immer ich? Was hab ich bloß angestellt, dass immer ich das erleben muss?

Fragen über Fragen, auf die ich einfach keine Antworten finde. Man hat etwas erreicht und trotzdem immer das Gefühl, immer noch mehr machen zu müssen. Man ist normal, hat aber das Gefühl man muss überragend sein. Die Vergangenheit holt einen ständig ein, und obwohl man normal ist, wird man über seine Vergangenheit definiert. Ehrlich gesagt hab ich keine Lust mehr mich zu bemühen, wenn es doch nie ausreicht. Warum soll ich mich auch bemühen, wenn es doch nichts bringt?

Noch eine Frage, die mich beschäftigt. Warum soll ich immer nett sein, wenn ich dafür nur Versprechungen bekomme oder gar nichts. Versteht mich nicht falsch, ich will auch nichts, aber mal ein nettes Wort oder ne Kleinigkeit oder einfach, ach ich weiß auch nicht. Ich bin ein Mensch der viel gibt und wenig bekommt. Ok, hört sich jetzt nach jammern an, mir egal, dann lest nicht weiter. Es wäre aber auch mal nett etwas zurückzubekommen. Durchs bloggen habe ich ganz viele nette Menschen kennengelernt, von denen ich viel bekomme, auch wenn sie es gar nicht wissen. Aber da müssen erst fremde Leute kommen, um mir halt zu geben, schon komisch manchmal. Wenn ich ihnen jetzt noch glauben würde, wäre meine Welt vielleicht einfacher. Aber so weit bin ich wohl noch nicht, auch wenn sich so wohl meine virtuellen wie realen Freunde den Mund fusselig reden.

Ich glaube, das war dann wohl genug Drama für heute. Ich bedanke mich bei allen, die an mich glauben und unterstützen. Wie sag ich immer so schön

„wird schon werden“

Mel

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