Blogtour; Im Bann der Ringe – Tag 5


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Interview mit Ric

Als Andrea Bielfeldt mit dem Vorschlag einer neuen Blogtour kam, konnte ich nicht nein sagen. Insgesamt nehmen 10 Blogger an der Tour teil – eine Auflistung aller Blogs findet ihr am Ende des Beitrags. Jeder schreibt zu der Neuauflage von „Nilamrut“ von Andrea Bielfeldt einen Blogbeitrag. Es wird also in der Zeit vom 25.06.2013 bis zum 21.07.2013, eine ganze Menge zu lesen geben.

Natürlich gibt es auch ganz tolle Sachen zu gewinnen, dazu unten mehr. Ihr müsst die nachstehende Frage beantworten und an dem Kreativ-Wettbewerb teilnehmen. Dafür könnt ihr euch nur für ein Team entscheiden und dann sind euch keine Grenze mehr gesetzt. Die genauen Anweisungen, was es damit auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

Jetzt kommen wir dann auch mal zu dem Buch, um was es bei dieser Blogtour geht. Nachstehend gibt es den Klappentext, eine Leseprobe und natürlich das wichtigste: Das Interview.

Klappentext:
„Catherine ist eine ganz normale Jugendliche – das denkt sie zumindest, bis sie Nacht für Nacht aus demselben Traum hochschreckt: Sie sieht Feuer, und einen Jungen mit dunklen Augen.
Als sie eines Tages in eben diese Augen blickt, ahnt sie, dass die Träume nur der Vorbote einer schicksalhaften Begegnung waren. Ihr Leitsatz ‚Es gibt keine Zufälle‘ scheint sich zu bewahrheiten, als der Edelstein ihres Familienringes mit Hitze auf das Zusammentreffen reagiert.
Catherine findet sich schneller als ihr lieb ist inmitten eines dunklen Geheimnisses wieder, indem sowohl ihr Ring,als auch der mysteriöse Ric eine tragende Rolle spielen.
Ihr gemeinsamer Weg führt weit zurück in die Vergangenheit, in der sich der Ursprung von allem befindet: das Nilamrut …“

Um einen noch besseren Eindruck zu bekommen, lohnt es sich die Rezension zu lesen.

Zitat: „Ich muss mich der Herausforderung stellen – ein für alle Mal!“

Ich bin extra nach Eastport geflogen, um Ric zu treffen. Wir haben uns an seinem Lieblingsplatz im Wald getroffen. Es war ein herrlicher Tag und so machten wir es uns gemütlich.

Ric: Hey Mel! Schön, dass du den Weg gefunden hast.

Mel: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dich mit mir zu treffen.

Ric: Klar, mach ich doch gerne.


Mel: Das ist ja traumhaft hier.


Ric: Ja, das ist es. Ich genieße die Stille hier im Wald.

Mel: Kommst du öfter hierher?


Ric: Ja, ich bin sehr oft hier.

Mel: Es immer gut, einen Rückzugsort zu haben.
Wann kommst du denn so her?
Wenn du Stress hast oder einfach nur wenn du deine Ruhe brauchst?

Ric: Da hast du recht.
Ich komme gerne hier her, wenn ich nachdenken will. Wenn ich alleine sein möchte.

Mel: Malst du auch?

Ric: Malen? Ich? Nein! Mehr als ein Strichmännchen bekomme ich nicht hin.

Mel: hihi
ok
Was sind dann so deine Hobbys?

Ric: Als ich noch in Chicago gewohnt habe, bin ich Boxtrainer gewesen. Boxen war schon immer mein Sport.
Ich brauche einfach ein Ventil, wo ich meinen Stress abbauen kann.
Das fehlt mir hier auch etwas. Daher gehe ich oft Laufen und so habe ich auch den Platz hier gefunden, beim Laufen.

Mel: Ja, das kann ich gut verstehen. Ich bin ja nicht so der sportliche Typ, aber ich kann verstehen, dass man den Kopf frei bekommt beim Laufen.

Ric: Sonst schaue ich gerne Filme, gehe ins Kino oder lese mal ein gutes Buch.

Mel: Ja, das mache ich auch gerne. Schade das ich nicht mehr so lange bleiben kann.

Ric: Gerne darfst du mich wieder besuchen, wenn du mal wieder hier bist.

Mel: Wie fühlt es sich an, wenn man plötzlich aus der Großstadt in so eine ländlichere Gegend zieht?

Ric: Naja, es ist schon komisch. Wir sind ja weggezogen, nachdem meine Mom verstorben ist. Insofern ist ein Neuanfang doppelt so schwer.

Mel: Oh, das mit deiner Mom tut mir sehr leid.

Ric: Danke.

Mel: Was hilft dir, das zu überstehen?

Ric: Ja, es ist traurig und ich habe noch stark daran zu knabbern.
Was hilft mir?

hm…

Die Erinnerungen an die schöne Zeit…
und, dass mein Dad und ich uns dadurch näher gekommen sind.

Wir … wir reden in letzter Zeit öfter. Anfangs konnten wir das beide nicht.

Du muss wissen, wir sind beide niemand, der das Herz auf der Zunge trägt, aber seit … seitdem geht es.

Mel: Hast du ein gutes Verhältnis zu deinem Vater?

Ric: Ja, wir haben ein gutes Verhältnis.
Er lässt mir meinen Freiraum und wenn ich reden will, dann ist er da für mich.
Wir unternehmen nicht viel zusammen, aber es reicht schon zu wissen, dass wir füreinander da sind.

Mel: Es ist gut, wenn man sich mit jemanden über so eine Sache unterhalten kann. Nichts ist schlimmer als wenn man alleine dasteht.
Es freut mich zuhören, dass er für dich da ist.

Ric: Das stimmt. Ich hatte nie einen wirklich besten Freund, auch in Chicago nicht. Anfangs stand ich sehr alleine da. Mein Dad und ich wollten uns auch nicht gegenseitig belasten … aber wir haben herausgefunden, das reden besser als schweigen ist.

Mel: Wie sieht denn so dein typischer Tag so aus?

Ric: Ach, morgens ist schon hart. Ich bin ein Morgenmuffel musst du wissen.
Ohne Kaffee übersteh ich den Tag nicht.

Mel: Ja, kann ich gut verstehen. Wer steht schon gerne freiwillig früh auf.

Ric: Genau.

Naja, dann Schule und dann eben … Cat

Mel: Wie ist die Schule hier so?

Ric: Entgegen meiner Erwartungen ist es ganz okay hier.

Mel: Nicht so anonym wie in Chicago oder?

Ric: Nein. Jeder kennt jeden und jeder kriegt alles mit. Das ist schon anders.

Mel: Hast du schon Freunde gefunden?

Ric: Ja, habe ich. Gleich am ersten Tag . Jemanden, der auf lange Sicht ein sehr guter Freund werden kann.

Mel: Das freut mich!
Und wie ist er so?

Ric: Mich auch. Jayden ist cool. Witzig und tolerant. Wir verstehen uns super. Er hat mich gleich unter seine Fittiche genommen.

Mel: Schön wenn man einen Freund gefunden hat.

Ric: Oh ja. Das kannte ich bisher nicht. Ich freu mich auch sehr darüber.

Mel: Du hast vorhin Cat erwähnt.
Was machst du denn mit Cat so?

Ric: Mit Cat? Ach, eigentlich nichts. Sie … sie ignoriert mich die meiste Zeit.

Mel: Warum ignoriert sich dich?

Ric: Weil … ich weiß nicht. Das war von Anfang an so. Aber vielleicht ist es auch besser so.

Mel: Warum besser?

Ric: Auf meiner Familie lastet ein Fluch.

Mel: Oh ehrlich? Ich würde ja sagen, das ist ja spannend, aber das wäre dann unpassend.

Ric: Haha …

Mel: Wie gehst du damit um?

Ric: Es ist schwer…

Mel: Ja, glaube ich dir sofort.

Ric: Zu wissen, dass man sich nicht verlieben darf…

Mel: Oh, das ist ja schrecklich.

Ric: Und wenn man dann an jemanden gerät, für den man stärkere Gefühle hegt…

Mel: Für Cat?

Ric: Ja.

Ich habe mich lange dagegen gewehrt, aber ich habe begriffen, dass es nichts bringt.

Mel: Weiß sie es schon?
Also das mit deinen Gefühlen für sie?

Kann ich dir bei irgendetwas helfen?

Ric: Du bist süß. Danke. Nein, ich muss da alleine durch.

Nein, sie weiß es nicht. Ich bin hierher gefahren, um mir Gedanken zu machen, wie es weiter gehen soll.

Mel: Willst du darüber reden?

Ric: Sie ist sehr zickig mir gegenüber.
Egal was ich mache, sage oder tue – entweder ignoriert sie mich oder blafft mich an.

Mel: Ja, Mädchen sind da so.

Ric: Wirklich?

Ich verstehe gar nicht, was das soll. Bin ich wirklich so ein Arschloch?

Mel: Das kann ich noch nicht so richtig beurteilen.
Ich kenne dich noch nicht gut genug.

Ric: Stimmt.

Das erlebe ich so zum ersten Mal.

Mel: Hattest du denn schon jemals mehr mit Mädchen?

Ric: Ich bin schon mit einigen ausgegangen, aber so was … hab ich noch nicht erlebt.
Aber es ist auch das erste Mal, dass mich ein Mädchen so … anzieht.

Ich habe noch nie so etwas gefühlt wie bei ihr. Sie bringt mich durcheinander.

Mel: Siehst du! So etwas ist durchaus normal.

Ich glaub ihr müsst mal über euch reden. Es ist immer schwierig, mit etwas Neuem klar zu kommen.

Ric: Ja, das glaube ich auch.
Sie ist so … so anders als alle Mädchen, die ich bisher kennengelernt habe.

Mel: Weil sie nicht gleich auf dich abfliegt und dir mal die Meinung sagt?

Ric: Ja, nein … ach ja irgendwie schon.

Ich habe das Gefühl, es ist ein unsichtbares Band zwischen uns, das uns miteinander verbindet…
Aber ich glaube, sie sieht das nicht so…

Mel: Glauben heißt nicht wissen. Frag sie doch einfach.
Was kann denn Schlimmes passieren? Das sie dich noch mehr ignoriert?

Ric: Wenn ich mit ihr rede – was soll dabei rauskommen? Ich darf mich nicht verlieben. Dann…

Mel: Ja, das ist allerdings sehr schwierig.

Ric: Es wäre gut mit ihr zu reden…

Mel: Worauf wartest du dann noch?

Ric: Ich …
Habe Angst davor, dass sie dann …
Dass sie mir nicht glaubt.
Und es geht nicht um meine Gefühle für sie…
Es geht um den Fluch!

Ich meine, was soll ich ihr denn sagen?

Mel: Die Wahrheit!!!
Was soll auch groß passieren. Dann glaubt sie dir nicht und ignoriert dich weiter.

Ric: Hey, ich hab da einen Fluch auf mir sitzen und es könnte sein, dass du diejenige bist, die als nächste dran glauben muss?

So vielleicht?

Mel:*schmunzel*
Mit mehr Gefühl wäre gut.

Ric: hm

Mel: Fang von vorne an.

Ric: lach

Mel: Wie alles begonnen hat.

Ric: Von vorne?

Mel: Na ja, den Fluch hast du doch nicht erst seit gestern.

Ric: Nein, nicht wirklich.

Mel: Siehst du, dann fang da an und dann kannst du ja sehen was sie dir glaubt.

Ric: Aber es ist nicht einfach, das an die große Glocke zu hängen. Sie wird mich für verrückt halten.

Mel: Das ist richtig, aber für dich behalten kannst es auch nicht.

Ric: Aber … vielleicht hast du recht.
Was hab ich schon zu verlieren.

Mel: Eben.

Ric: Ich bin ja hierhergekommen, um mir darüber Gedanken zu machen.
Und vielleicht ist es ein Weg, ob es der Richtige ist, werden wir dann sehen.

Mel: Genau!

Ric: Ich denke, ich werde es tun.

Mel: Gut.
Ich glaub Cat ist da sehr verständnisvoll.

Ric: Ich hoffe!

Mel: Willst du jetzt gleich los?

Ric: Wenn du keine Fragen mehr hast?

Mel: Ich hätte bestimmt noch eine ganze Menge Fragen, aber das ist jetzt wichtiger.

Ric: Mel, ich danke dir. Dann packe ich jetzt zusammen und fahre nach Hause.

Danke, dass du mir zugehört hast.

Mel: Gut mach das! Klar immer wieder gerne.

Ric: Ich halte dich auf dem Laufenden, wenn du möchtest.

Mel: Auf jeden Fall.

Falls du mal jemanden brauchst sag Bescheid.

Ric: Das mach ich! Danke dir!

Mel: Danke dir und fahr vorsichtig!

Ric: Ich werde mich bemühen…

Und dann war er weg und ich machte mich wieder auf den Weg zum Flughafen. Vorher bummelte ich noch durch die Stadt.


Jetzt zu der Frage, die ihr beantworten müsst (im Kontaktformular):

Was findet Ric, als er nach Hause kommt?

Wie oben angekündigt, gibt es hier eine kleine Leseprobe aus dem Kapitel Zettelbotschaft für euch. Viel Spaß beim lesen (sie könnte wichtig für die Beantwortung der Frage sein).

Zu gewinnen gibt es:

Bitte anklicken, um zu der Bildergalarie der Gewinne zu gelangen

Bitte anklicken, um zu der Bildergalarie der Gewinne zu gelangen

Die teilnehmenden Blogs sind:

Teilnahmebedingungen

Viel Glück!!!

Mel

Copyright liegt bei Melanie Döring. Zuwiderhandlung führt zu empfindlichen Strafen. Zur Nutzung einzelner Auszüge, fragen sie dies bitte an bei bookrecession@gmail.com an.

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