Angsthauch; Julia Crouch


von ullsteinbuchverlag
ISBN:978-3-548-28332-6

Eines kann ich vorweg schon sagen, die Protagonistin Rose erinnert mich ganz stark an mich! 🙂
Dadurch kann ich mich so gut in Rose hineinversetzen, so dass ich aber auch die ganze Zeit sehr misstrauisch gegenüber den anderen Beteiligten im Buch bin. Ich vermutete hinter jeder Tasse Tee, die Rose nicht selber zubereitet hat, einen „Anschlag“. Also dass jemand ihr Schlafmittel oder so in den Tee gibt, um sie zu verwirren und als Verrück darzustellen. Mit Jemand meinte ich, ihre beste Freundin aus Kindertagen, die nach dem Tod ihres Mannes bei Rose und ihrer Familie erst einmal unterkommt. Ich bin schon paranoid, obwohl ich nur Leser bin. Es ist alles sehr Mysteriös und auch gefährlich.

So jetzt hab ich Euch meine Meinung über das Buch schon gesagt, na ja fast, aber Ihr hab so gar keine Ahnung worum es geht.
Rose hat ein kleines Haus auf dem Land. Sie hat es mit ihrem Mann gerade in mühevoller Arbeit hergerichtet und dabei fast ihre Ehe aufs Spiel gesetzt. Sie hat 2 Kinder und nachdem das Haus endlich fertig ist, hat ihre Ehe auch die Krise überwunden, bis Polly, ihre Jugendfreundin, wieder in ihr Leben tritt. Mit Pollys Ankunft beginnt die Katastrophe, allerdings nur schleichend.

Ich finde, das Buch kommt etwas langsam in Fahrt und es bleibt leider auch nicht durchgängig spannend. Ungefähr ab einem Drittel des Buches wird es spannend, davor war es einen nette Erzählung von einer eher durchschnittlichen Familie und ich dachte immer: „wann geht es denn jetzt los“. Die Spannung wird nicht gehalten, aber nach und nach kommen auch einige Geheimnisse ans Licht. Insgesamt wird man aber schon in das Buch gezogen, und wie oben erwähnt, wurde ich auch immer misstrauischer und bekam Verfolgungswahn.

Dieses Buch eignet sich gut für Zwischendurch und es schadet auch nicht, wenn man es mal einen Tag oder so aus der Hand legt und etwas anderes macht. Dadurch langweilt man sich nicht, wenn es mal wieder zu einer langen Beschreibung von irgendetwas kommt, die total uninteressant ist. Ein nettes Buch für nebenher halt.

Auch wenn das jetzt nicht so positiv klingt, kann ich das Buch nur empfehlen, da es einen am Ende noch richtig mitnimmt und man schon überlegt, ob man sich das alles nur eingebildet hat. Also ich fühle mich ja mit der Protagonistin sehr verbunden (wie oben erwähnt) und sehe überall nur Gefahr und Misstrauen. Gleichzeitig denke ich aber auch, wird sie langsam verrückt? Was ich nicht verstehe ist, warum sie sich keine Unterstützung von ihren neuen Freunden und Nachbarn holt. Es können sie ja nicht alle für Verrückt halten. Seid also gespannt wie es ausgeht. 🙂

Bis zum nächsten Buch
Mel

Copyright liegt bei Melanie Döring. Zuwiderhandlung führt zu empfindlichen Strafen. Zur Nutzung einzelner Auszüge, fragen sie dies bitte an bei bookrecession@gmail.com an.

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8 Kommentare

Eingeordnet unter Thriller, Wanderbuch

8 Antworten zu “Angsthauch; Julia Crouch

  1. Kathi Haderer

    Ich wandere gerne auf Seiten herum, die Buchrezensionen schreiben und hole mir Inspirationen 🙂 Oft findet man die besten Bücher bei Leuten, die einen ähnlichen Geschmack haben. Werde mal eine deiner positiven Rezensionen ausprobieren! lg

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  2. Dass hört sich sehr nach Intrige und Spannung an, genau dass richtige für mich. Danke für die Rezi.

    herzliche Grüße
    Andrea

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  3. Ich bin froh, dass Dir das Buch zugesagt hat. Bei mir lag es nur rum, nachdem ich es abgebrochen hatte, denn mich konnte es gar nicht überzeugen 😦

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  4. Oh, das Buch habe ich auch gelesen. Allerdings ging es mir wie meiner Vorgängerin, mich hat es so gar nicht überzeugt. Was mich am meisten genervt hat, war die Tatsache, dass die sich jeden Abend erst mal eine Flasche Wein reinzieht – ich bin noch nicht mal strikte Antialkoholikerin, aber das war selbst mir zu viel des Guten 😦

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    • Ich hab es so positiv bewertet, weil das lesen ganz angenehm war und ich mich da wieder gefunden habe. Verstanden hab ich die Personen im Buch aber auch nicht richtig. Warum lassen die alles mit sich machen? Und stimmt das ganze Wein trinken im Buch, fand ich auch etwas komisch.

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