Buchmesse in Leipzig 2013

Mein erster Besuch auf einer Buchmesse

Am Freitag nach der Arbeit, bei der ich schon den ganzen Tag total hibbelig war, ging es mit der Bahn los nach Leipzig. Wir kamen relativ pünktlich in Leipzig an, und nach dem wir es dann geschafft hatten, unsere Fahrkarten zum Hostel zu besorgen, ging es auch schon los. Im Hostel angekommen packten wir so weit möglich die Koffer aus und bezogen unser kleines Zimmer ohne Jalousien! Wir dachten: „na das wird ja lustig“, und so war es dann auch.
Nach einem super Abendessen im nahegelegenen Restaurant gingen wir auf unser Zimmer und legten uns, nach einigen Seiten im Buch, auch schon schlafen. Wir wollten ja nicht allzu spät bei der Messe sein.

Am nächsten Morgen war ich dann auch schon kurz nach 6 Uhr wach und gegen
7 Uhr machten sich dann auch unsere „Mitbewohner“ für die Messe fertig. Da diese als Cosplayer auf der Messe unterwegs waren, mussten sie sich ja schon früh „Verkleiden“. Das Badezimmer lag leider genau neben unserem Zimmer und so war dann auch an Weiterschlafen nicht mehr zu denken. Meine Freundin und ich machten uns dann auch bald fertig und fuhren zum Hauptbahnhof um zu frühstücken. In der Straßenbahn klingelt dann auch unser Wecker, mit dem wir eigentlich aufstehen wollten. Na ja, so waren wir eben sehr früh bei der Buchmesse.

Kurz nach der Ankunft auf der Messe gegen 10:55 Uhr

Kurz nach der Ankunft auf der Messe gegen 10:55 Uhr

Nach dem Frühstück brachte uns die Regionalbahn innerhalb weniger Minuten zur Messe und dann hieß es erst einmal Schlange stehen. Unsere Eintrittskarten hatten wir zum Glück schon, aber wir wollten ja die Mäntel nicht den ganzen Tag mitschleppen. Außerdem war es in der Glashalle auch recht warm, da die Sonne direkt auf uns runter schien. Es war ein herrlicher Tag, zwar sehr kalt, aber sehr schön sonnig.

Die ersten Eindrücke von der Buchmesse kann ich gar nicht in Worte fassen. Ich war so überwältigt, auch von den Massen an Besuchern. Gegen 10:45 Uhr waren wir dann auch im Inneren angekommen und schauten uns erst einmal um. Wie gesagt, ich war sprachlos. Meine Freundin und ich besuchten als erstes die
Halle 3, da sie sich dort einen Vortrag anhören wollte, und ich machte mich auf die Suche nach den Personen, die ich auf der Messe treffen wollte. Als erstes begegnete ich Katja Piel von THE Hunter, und da sie einen Termin zum
Meet & Greet am dotbooks Stand hatte, machten wir uns gemeinsam dorthin auf den Weg. Ich muss zugeben, ich verbrachte die meiste Zeit bei Katja und dotbooks, aber ich habe trotzdem noch einige Leute mehr getroffen. Zum Glück tauchten die alle da irgendwann auf. So konnte ich noch Katharina Deffland, Autorin von Geflügelfrikadellen und Admin der Buchstabenjunkies auf Facebook, treffen und mit ihr plaudern, sowie einigen Bloggerkollegen begegnen. Es macht irgendwie viel Spaß, die Personen hinter den Namen kennenzulernen. Allerdings hab ich dadurch verpasst, die am Anfang noch relativ leere Messe zu besichtigen und musste mich später dann durch eine ziemlich große Menschenmenge schieben.

Katja Piel und ich gegen 11:30 Uhr

Katja Piel und ich gegen 11:30 Uhr

Nicht alle Leute, die ich treffen wollte, gesellten sich zum dotbooks Stand, deshalb verließ ich diesen dann irgendwann, um mich wieder mit meiner Messebegleitung zu treffen. Leichter gesagt als getan. Mittlerweile war es brechend voll und einige Durchgänge wurden gesperrt, so dass es viel länger dauerte, von A nach B zu kommen. Das Telefonnetz war dann auch irgendwie überlastet und ich hatte so gar keinen Empfang, um jemanden anzurufen. Für kurze Momente kamen dann doch einige SMS durch und so konnte ich noch sehr spontan Hilke-Gesa Bußmann, die Autorin von „Die Legenden der Weltentaucher“ treffen, da sie zwischen mehreren Vorträgen etwas Luft hatte. Wir hielten einen sehr angenehmen und recht kurzen Plausch, bis ich mich wieder in das Gewühl stürzte, um meine Freundin zu suchen. Leider war dies nicht von Erfolg gekrönt und so machte ich mich wieder auf zum dotbooks Stand.

Kein Wunder, dass man sich nicht wieder findet. Hier ist es um 14:50 Uhr

Kein Wunder, dass man sich nicht wieder findet. Hier ist es um 14:50 Uhr

Irgendwann haben wir uns dann doch wieder getroffen und konnten unsere Erfahrungen von der Messe austauschen. Leider gab es auch Personen, die ich nicht getroffen habe. Wie zum Beispiel Chris P. Rolls von „Pegasuscitar“ oder Annette Eickert von „Ynsanter“. Echt schade! Dafür habe ich dann auch neue Personen wie Jannis Plastargias und Daniela Hillebrandt kennengelernt. Es war so toll.

Zum Schluss traf ich dann noch zwei weitere Leute, die auf meiner Liste standen, C. M. Singer (die Autorin von der Trilogie „…und der Preis ist dein Leben„) und Regina Mengel (die Autorin von „Mysterien der Zeit„). Mit C. M. Singer hatte ich ein sehr nettes Gespräch, welches wir noch Stunden hätten weiterführen können, und Regina Mengel habe ich leider nur ganz kurz gesehen, da wir dann auch schon langsam aufbrechen wollten. Wir waren noch mit Anderen zum Essen verabredet und da wir den ganzen Tag noch nichts gegessen hatten, kam es uns ganz recht, dass wir gegen 17 Uhr die Messe verlassen konnten.

In weiter Ferne erkennt man auch einige Cosplayer gegen 16:30 Uhr

In weiter Ferne erkennt man auch einige Cosplayer gegen 16:30 Uhr

Unser nächstes Ziel hieß dann Leipzig Innenstadt zum Essen. Nach einer Odyssee durch die Innenstadt, um das richtige Restaurant auszusuchen, landeten wir dann im „Spitz“ (glaub ich, wenn der Name falsch ist, bitte sagen, dass kann man ja alles schnell ändern 🙂 ). Dort gab es dann eine tolle Auswahl an Essen. Nach kurzer Zeit kam das Essen auch und wir ließen es uns schmecken. Leider muss auch jeder Tag mal zu Ende gehen und unser endete dann auch kurz nach dem Essen. Wir fuhren zurück zum Hostel und machten es uns in unserem Zimmer gemütlich. Noch kurz etwas lesen und dann fielen wir auch schon ins Bett.

Im Großen und Ganzen war der Tag sehr schön.

Der nächste Tag begann wieder recht früh, auch wenn wir diesmal nicht zur Messe wollten, sondern nur die Stadt anschauen, aber unsere „Mitbewohner“ mussten sich ja ihre Kostüme anziehen und schminken und so begann auch dieser Tag wieder um 7 Uhr. Bis zum Brunchen dauerte es dann noch 2 Stunden und wir machten uns dann in aller Ruhe fertig. Ich weiß nicht mehr, wann genau alle gegangen sind, aber plötzlich waren wir ganz alleine in der riesigen Wohnung. Was für eine Ruhe!!! Na ja, was erwartet man auch von einem Hostel.
Mit gepackten Koffern ging es dann zu dem nahe gelegenen Restaurant um zu Brunchen. Der Brunch war ganz toll, mit Brötchen, Kaffee und selbstgemachten Brotaufstrich. Alles was das Herz begehrt.

Nach dem super Frühstück machten wir uns mit der Straßenbahn auf den Weg zum Hauptbahnhof, um unsere Koffer in einem der Schließfächer zu lassen, damit wir die Stadt ohne „Ballast“ erkunden konnten. Am Hauptbahnhof angekommen dann die Überraschung. Wie sollte es auch anders sein, wenn die Stadt gerade eine große Messe hat, alle Fächer waren belegt. Und was nun? Die Koffer mit durch die Stadt ziehen? Oder besser gleich am Bahnhof und auf den Zug nach Hause warten? Nein, mit den Koffern durch die Stadt macht ja mal so gar keinen Spaß, und warten, bis unser Zug nach Hause kommt, war auch keine Option, da dieser erst am Abend gegen 20 Uhr fahren sollte. Gut, dass man mittlerweile überall ins Internet gehen kann und so suchten wir die Homepage des Zoos in Leipzig (eine Empfehlung von der Bekanntschaft von Samstag) und riefen da an. Nach einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass die unsere Koffer aufbewahren konnten, und so ging es mit der Straßenbahn zum Zoo. Der Zoo ist sehr schön, auch bei diesem ganzen Schnee und so. Wir verbrachten den ganzen Tag da drin und fuhren erst am späten Nachmittag zurück zum Bahnhof. Bei Starbucks machten wir es uns gemütlich und lasen dann noch etwas im Buch. Eine gute Stunde vor Abfahrt wechselten wir noch in ein italienisches Restaurant zum Essen und fuhren dann anschließend endlich nach Hamburg zurück.

Eigentlich wollte ich noch in diesem Bericht ein Gewinnspiel veranstalten, aber da der Artikel so lang geworden ist, gibt es einen extra Artikel darüber.
Seid gespannt! Ich hoffe auf eine große Beteiligung. 🙂

Mel

Copyright liegt bei Melanie Döring. Zuwiderhandlung führt zu empfindlichen Strafen. Zur Nutzung einzelner Auszüge, fragen sie dies bitte an bei bookrecession@gmail.com an.

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15 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

15 Antworten zu “Buchmesse in Leipzig 2013

  1. Ein sehr schöner und anschaulicher Bericht! 🙂 Ich hoffe, dass ich es nächstes Jahr schaffe, auch dabei zu sein. (Wenigstens Frankfurt ist schon fest gebucht.)

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  2. Ja, schade, dass unser Treffen so kurz war, aber das bekommen wir sicher nochmal hin. Ich bin ja auch hin und wieder in Hamburg.

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  3. oh… das klingt so toll… und ich hätte dich gern getroffen! Hoffentlich klappt es nächstes Jahr.
    LG Claudia

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  4. Sigrid Wink

    Wirklich schöner Bericht! Nach Leipzig habe ich es nicht geschafft, war aber letztes Jahr zum ersten Mal in Frankfurt auf der Messe, da fahre ich dieses Jahr auch wieder hin. Vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr nach Leipzig!

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  5. Toller Bericht! Da werden sofort Erinnerungen an den eigenen Messebesuch wach und man freut sich bereits auf nächstes Jahr! 🙂

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  6. Nach Leipzig muss ich auch irgendwann mal zur Buchmesse. Frankfurt läuft bei mir ganz selbstverständlich weil um die Ecke, aber Leipzig mus irgendwann auch mal sein. 😀

    Liebe Grüße
    Sandra

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  7. Ich beneide Dich 🙂 Ich war letztes Jahr zum ersten Mal an einer (kleineren) Buchmesse und wollte im Herbst nach Frankfurt, war dann aber ja krank. Ich hoffe, es klappt dieses Jahr 🙂 – bei einem Treffen bin ich dabei 😀

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