Das Lied von Eis und Feuer (1); George R. R. Martin

Die Herren von Winterfell

von Blanvalet
ISBN: 978-3-442-26774-3

Tja das ist etwas schwierig. Bei Amazon gibt es keine vernünftige Beschreibung und auch ich weiß nicht recht, wie ich es zusammenfassen soll.

Auch Wikipedia hilft nicht wirklich weiter. Also probiere ich es mal selbst. Wenn etwas unklar ist oder ihr etwas nicht ganz versteht, fragt ruhig.

Das Buch spielt in einer Fantasiewelt, die stark an das Mittelalter erinnert. Es gibt Burgen, Pferde und keine Autos, es herrschen die Adelsfamilien, die alles haben und natürlich gibt es arme Leute und keine festen Straßen, so dass auf Pferden geritten wird  und alles auf Wagen transportiert werden muss. Der Unterschied zum richtigen Mittelalter ist, der Sommer kann oder besser alle Jahreszeiten können über mehrere Jahre andauern und der Winter (der kurz bevor steht) ist sehr gefürchtet, da er Kreaturen hervorbringt, die kein Mensch wirklich besiegen kann.

In diesem Buch geht es aber vor allem um die Adelshäuser Targaryen, Lannister, Stark und um Robert Baratheon, der neue König. Er hat den Platz für den verwirrten König Aerys II. Targaryen, der von Jaime Lannister ermordet wurde, eingenommen. Es ist laut Amazon, „…eine bunten Mischung aus Intrigen, geballter Handlung, romantischen Liebesgeschichten und geheimnisvollen Abenteuern des Leben der Herren von Winterfell.“ Ich finde das trifft es ganz gut.

Fazit:
Es ist am Anfang etwas schwierig,  sich von den Geschehnissen fesseln zu lassen. Der Stil des Autors ist etwas gewöhnungsbedürftig, da es am Anfang keine richtigen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Szenen gibt. Entweder es wird die Landschaft beschrieben, die man sich dann doch nicht so richtig vorstellen kann oder die Personen, mit denen man sich aber nach kurzer Zeit schon identifizieren kann. Das Schwierige ist auch, dass es so viele ungewöhnliche Namen gibt, die dann auch noch doppelt oder dreifach vergeben sind. Das macht es sehr anstrengend.

Nach und nach fügt sich allerdings alles zusammen und ungefähr bei der Hälfte des Buches möchte man es nicht mehr aus der Hand legen. Also wenn ihr das Buch lest, verliert nicht die Hoffnung. Man muss sich an den Stil erst einmal gewöhnen. Hat man das geschafft, macht das Buch richtig Spaß und man kann nicht erwarten wie es weitergeht. Außerdem hab ich am Ende herausgefunden, dass es auf den letzten 45 Seiten die Geschichte der einzelnen Adelsfamilien aufgeschrieben ist. Das sollte es erleichtern, die ganzen Namen zu ordnen zu können. Wahrscheinlich würde ich hier das feste Buch dem eBook vorziehen, da man schnell mal zu Ende springen kann. Oder an den Anfang, da ist eine Karte des Landes gezeichnet. So ähnlich wie bei „Herr der Ringe“.

Ich hoffe, die folgenden Bücher brauchen keine so lange Eingewöhnung. Aber lesen werde ich auf jeden Fall alle und ich freue mich auch darauf.

Viel Spaß mit diesem Buch 😉
Mel

Copyright liegt bei Melanie Döring. Zuwiderhandlung führt zu empfindlichen Strafen. Zur Nutzung einzelner Auszüge, fragen sie dies bitte an bei bookrecession@gmail.com an.

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Fantasy

4 Antworten zu “Das Lied von Eis und Feuer (1); George R. R. Martin

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  3. Zum einen wird es in den Folgebänden einfacher, weil man die Figuren und die Welt so langsam kennt, andererseits werden auch wieder massenhaft neue Figuren und Erzählperspektiven eingeführt.
    ich werd die Reihe demnächst nochmal von vorne lesen; ich habe sie bis 6 auf Deutsch gelesen – so weit geht mehr oder weniger auch die Serie – auf Englisch habe ich alle bisher erschienenen 5. Mal schauen, wie lange das dauert 😛

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